Einbau-Story
Besonderheiten beim Einbau.
Diesmal ging unser Werkzeug auf Reisen, bevor der Camper in den Urlaub starten konnte. Für diesen Einbau haben wir den Kunden am 01.10.2026 in Schwarzenbek besucht. Ein Termin bei uns war für ihn nicht möglich, und der Urlaub stand bereits vor der Tür. Deshalb haben wir in diesem Fall den Einbau vor Ort ermöglicht. Gemeinsam gingen wir am Fahrzeug noch einmal durch, was die Anlage leisten soll. Anschließend haben wir den Giottiline Therry 37 auf Citroën Jumper Basis mit einer Pandora Camper Pro ausgestattet. Dazu gehören sieben DMS100BT-Sensoren, die D065 Ultimate Fernbedienung, Radarmodule und eine Zündunterbrechung. Im Mittelpunkt steht eine Absicherung, die sowohl das Fahrzeug als auch die Nutzung als Reisemobil berücksichtigt. Denn Fahrerhaus und Wohnaufbau sollen nicht getrennt gedacht werden, wenn es um den Schutz auf Reisen geht.
Unser Einbauablauf beginnt mit einem Schutzbezug für den Fahrersitz und der Vorbereitung der Fahrzeugelektrik. Vor dem fachgerechten Abklemmen der Batterie prüfen wir die fahrzeugbezogenen Vorgaben. Anschließend sichten wir die Zugänge: Welche Verkleidungen müssen gelöst werden, und wo lassen sich Leitungen führen, ohne den Wohnaufbau oder seine Oberflächen zu beeinträchtigen? Gerade beim Reisemobil verdienen Möbelkanten, Durchführungen und Übergänge zwischen Fahrerhaus und Aufbau besondere Aufmerksamkeit. Die benötigten Steuer- und gegebenenfalls CAN-Bus-Leitungen werden anhand der passenden Unterlagen identifiziert und markiert. An den Anschlussstellen isolieren wir gezielt ab und stellen die Verbindungen durch Löten her. Danach werden die Leitungen sauber geroutet, befestigt und mit OEM-nahem Gewebeklebeband geschützt. Sirene, Temperatursensor und Valet-Button werden in diesen Ablauf einbezogen, bevor die Einbaubereiche wieder geschlossen werden.
Die sieben DMS100BT Bluetooth-Sensoren erweitern die Überwachung um die vereinbarten Bereiche des Reisemobils. Entscheidend ist dabei nicht allein die Anzahl: Positionierung, Zuordnung und Abstimmung müssen zur jeweiligen Einbausituation passen. Bei der Absicherung von Camperfenstern besprechen wir auch, welche Lüftungsstellungen mit der eingerichteten Überwachung nutzbar sind. Ein angekipptes Fenster ist dabei nicht automatisch genauso geschützt wie ein geschlossenes; die vorgesehene Nutzung muss bei Montage und Prüfung berücksichtigt werden. Die Radarüberwachung ergänzt das System um einen weiteren Überwachungsweg. Ihre Bereiche und Empfindlichkeit werden auf die räumlichen Verhältnisse im Fahrzeug abgestimmt, damit Alarmreaktionen sinnvoll zum Reisemobil passen. Die Zündunterbrechung ergänzt die Alarmanlage um eine zusätzliche Hürde gegen unberechtigtes Starten. Für die Bedienung gehört die D065 Ultimate zur Ausstattung: Die Fernbedienung mit E-Ink-Display hält Status und Meldungen übersichtlich im Blick und ist auf lange Akkulaufzeit ausgelegt. Damit liegt die kleine Kommandozentrale des Campers direkt in der Hand.
Zum Abschluss unseres Einbauablaufs prüfen wir Sensorzuordnung, Alarmreaktionen sowie die vorgesehene Startunterbrechung und Startfreigabe. Auch die Bedienung über die D065 Ultimate gehört zur Kontrolle. Erst danach werden die Leitungsbereiche abschließend geschützt und die gelösten Verkleidungen sorgfältig montiert. Eine erneute Funktionsprüfung nach dem Zusammenbau gehört für uns dazu. Die Übergabe und Einweisung erfolgen diesmal direkt beim Kunden in Schwarzenbek, eine Abholung in unserer Werkstatt entfällt. Gemeinsam gehen wir Scharf- und Unscharfschaltung, Meldungen und die Bedienung durch und richten das Smartphone zusammen ein. So konnte die gewünschte Absicherung noch vor dem anstehenden Urlaub umgesetzt werden. Für den Kunden bedeutet das: Der Giottiline ist um Überwachung, Startschutz und eine zentrale Bedienung ergänzt, ohne dass dafür noch eine Fahrt zu uns organisiert werden musste.

