Einbau-Story
Besonderheiten beim Einbau.
Dieser Camper hat nach dem Werkstatttermin schon seinen nächsten Auftritt: auf der Messe. Am 08.09.2026 haben wir den PÖSSL Roadcruiser Evolution auf Citroën Jumper Basis in Kisdorf mit einer Pandora Camper Pro ausgestattet. Das Besondere an diesem Auftrag: Es handelt sich um ein Demo-Fahrzeug, das gemeinsam mit unserem Partner Wohnmobilarena auf der Messe in Rendsburg ausgestellt wird. Damit steht neben dem Schutz des Fahrzeugs auch eine verständliche Vorführung der Anlage im Mittelpunkt. Besucher sollen nachvollziehen können, wie sich eine Camper-Alarmanlage in den Reisealltag einfügt.
Am Anfang steht wie bei unseren Kundeneinbauten die gemeinsame Besprechung: Welche Bereiche sollen geschützt werden und wie soll die Anlage später genutzt werden? Bei diesem Projekt kommt die Abstimmung für den Messebetrieb hinzu. Unser üblicher Werkstattablauf beginnt mit einem Schutzbezug auf dem Fahrersitz und dem fachgerechten Abklemmen der Batterie. Danach sichten wir, welche Verkleidungen für die Arbeit gelöst werden müssen. Gerade im ausgebauten Kastenwagen treffen Fahrzeugtechnik und Wohnraumausbau aufeinander. Entsprechend sorgfältig planen wir die Zugänge und Leitungswege, damit Möbel, Oberflächen und Befestigungen geschont werden. Die benötigten Steuer- und CAN-Bus-Leitungen werden fahrzeugbezogen identifiziert und markiert. Für unsere Lötverbindungen bereiten wir die Anschlussstellen gezielt vor; anschließend werden die Leitungen sauber geführt, befestigt und mit OEM-nahem Gewebeklebeband geschützt.
Die verbaute Kombination besteht aus der Pandora Camper Pro, sieben DMS101BT Bluetooth-Sensoren, der neuen D065 Ultimate Fernbedienung, einem Radarmodul und einem TriGaswarner. Mit den sieben DMS101BT sichern wir die Fenster und Luken dieses PÖSSL ab. Ihre 3D-Sensorik erfasst Bewegungen an den überwachten Fenstern und Luken. Bei der Abstimmung geht es darum, leichte windbedingte Bewegungen von einem gezielten Bewegen oder Aufhebeln zu unterscheiden und unnötige Alarme zu vermeiden. Montage und Empfindlichkeit werden dafür auf die jeweilige Öffnung abgestimmt. So können die entsprechend eingerichteten Fenster auch in angekippter Stellung überwacht bleiben: Frische Luft und aktivierte Absicherung lassen sich im Camper-Alltag verbinden. Das Radarmodul ergänzt eine Vorwarnzone: Wer dicht an das Fenster herantritt, um hineinzuschauen, kann bereits einen Voralarm auslösen. Das signalisiert frühzeitig, dass dieser Camper geschützt ist. Die Vorwarnzone reagiert auf Bewegungen in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs. Die Empfindlichkeit stimmen wir so auf das Fahrzeug ab, dass die Vorwarnung sinnvoll reagiert. Der zusätzlich verbaute TriGaswarner ergänzt die Alarmanlage um eine Gaswarnfunktion für den Wohnbereich. Bei seiner Platzierung richten wir uns nach den Montagevorgaben des Herstellers. Ein besonderes Highlight ist die D065 Ultimate: Sie ersetzt bei diesem Fahrzeug den bisherigen Pager und nutzt das LoRa-Long-Range-Funkkonzept. Ihr E-Ink-Display verbindet eine übersichtliche Anzeige mit langer Akkulaufzeit. Status und Meldungen der Alarmanlage bleiben damit im Blick, und die Bedienung liegt direkt in der Hand. Für diesen Demo-Camper ist sie die kleine Kommandozentrale des Schutzsystems – anschaulich bei der Vorführung und praktisch im Reisealltag.
Zu unserem Abschlussablauf gehören die Kontrolle der Sensorzuordnung, das Prüfen der vorgesehenen Alarmreaktionen und ein erneuter Funktionstest nach dem Zusammenbau. Bei einem Demo-Fahrzeug ist darüber hinaus eine klare Erklärung für die Vorführung wichtig: Was löst eine Meldung aus, wie wird sie erkannt und wie lässt sich die Anlage wieder bedienen? Gemeinsam mit Wohnmobilarena steht dieser PÖSSL deshalb für ein konkretes Einbaubeispiel aus Kisdorf. Auf der Messe in Rendsburg wird aus einer Komponentenliste ein Fahrzeug zum Anschauen und Besprechen. Wer einen ähnlichen Kastenwagen fährt, kann daran die eigene Absicherung und die passenden Überwachungsbereiche mit uns durchgehen.

